von Westerwelle, Geist und Eigentum

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach sich bei der Eröffnungsfeier für verbindliche Regeln zum Schutz von über das Internet beziehbaren Büchern und von Musik aus: “Geistiges Eigentum darf nicht schlechter gestellt werden als dingliches Eigentum.” Digitalisierte Inhalte bedürften desselben Schutzes wie Werke in Buchhandlungen und Bibliotheken: “Wer den Geist nicht schützt, verliert ihn.”  http://www.rp-online.de/kultur/Frankfurter-Buchmesse-hat-begonnen_aid_914793.html

Wer seinen Geist nicht teilt, verliert ihn. Aber diese Ansicht kann man Herrn Westerwelle und anderen Gleichgeistern nicht zum Vorwurf machen, diese haben ihren Geist beim privatisieren des Denkens wohl schon verloren.  Wie er richtig sagt aber falsch meint, bedürfen digitale Inhalte den selben Schutz wie in Bibliotheken und diese sind bekanntlich jedem zugänglich und kostenfrei. Bildung und Information für alle, aus diesem Gedankengut sind Bibliotheken und Archive entstanden. Da diese nun nur noch  einen Klick entfernt sind, soll sich diese Sichtweise ändern? Warum?