Zusammenhänge – Gaddafi, Occupy Wall Street, Staatstrojaner und die Piratenpartei

Es könnte alles so einfach sein. Die Politiker machen ihre Arbeit und das Volk seine, sofern es eine hat und schon im Kindergarten und in der Schule ist das Thema Gewalt und Auseinandersetzung ein sehr Großes. Es werden Mediationszimmer eingerichtet und im Wechsel Schüler als Mediatoren. Hier soll gelernt werden wie man konstruktiv einer Auseinandersetzung begegnet und beilegt. 

Gaddafi ist ermordet worden und wie schon bei Saddam Hussein und Osama bin Laden hat man keine Anstrengungen unternommen ihn vor ein Gericht zu stellen. Wir legitimeren jeden Einmarsch mit der Missachtung von Menschenrechten und fehlender Demokratie. Diesmal verkneift man sich zwar den “Jubel”, wie man es bei Osama bin Laden noch hatte, jedoch sind auch diesmal die Reaktionen weit entfernt von Vernunft und unserer vermeintlichen Ideologie, welche wir in die Länder tragen wollen.

Merkel sagt hierzu:

…Darüber ist Deutschland erleichtert und sehr froh. Libyen muss nun zügig weitere entschlossene Schritte in Richtung Demokratie gehen und die bisherigen Errungenschaften des Arabischen Frühlings unumkehrbar machen  Bundesregierung.de

Dabei standen alle Regierungschefs Europas und die der USA jahrelang neben Gaddafi und es wurden die besten Handelsbeziehungen gepflegt.

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Gaddafi_Berlusconi   Gaddafi_Blair

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Kontraststärker sind die Reaktionen aus den Vereinigten Staaten. Hier ist die Reaktion von Hilary Clinton zu sehen, als es um Libyen und den Tod von Gaddafi geht.

Gutjahr calls to Spain

Nachdem unsere hochbezahlten öffentlich rechtlichen Medien wieder mal pennen und mit den Ereignissen in Nordafrika wohl journalistisch überfordert….

ach nein, das war ja in einem anderen Artikel, diesmal ist es Spanien. Was machen die eigentlich in ihren Journalistenbüros? Soviel Kaffee kann man doch gar nicht saufen und mit dem “Zweiten” sieht man wohl doch nicht besser. Mit Stefan Niggemeiers Artikelreihe “Stern.de Anatomie einer Attrappe” zeigt er sehr gut auf, wie bemüht man ist für viel Geld nahezu Unwesentliches zu tun. Die Blogosphäre als kaum kompetent genug zu denunzieren und sich selbst über deren Qualitäten von Informationen zu erheben, scheint ja dort schon Usus zu sein. Im real existierenden Journalismus sieht dies jedoch anders aus und mit dieser ferne zur Realität sind schon einige “real existierende” Strukturen zusammengebrochen.