Bibliothek war Gestern – Die Jagt auf Bücher

Gefunden!   Nanu, dabei hab ich es gar nicht gesucht.

bookcrossing

 

Unser Erstes fanden wir vor zwei Wochen auf der Mathildenhöhe. Ja und eine Minute später und zehn Meter weiter dann schon das Zweite.  Die Mathildenhöhe in Darmstadt ist geradezu ein Nest für Bookcrosser. In einer Tüte mit Aufkleber darauf, stand:

“Dieses Buch wurde weder verloren noch vergessen. Es wurde mit Absicht freigelassen.”

Die Schnitzeljagt nach Büchern ist nun schon 10 Jahre alt und sie hat sich durchgesetzt. Was in Amerika 2001 mit Ron Hornbaker begann, ist nun weltweit nahezu explodiert und ist in 130 Ländern mit nahezu einer Millionen Mitgliedern zu einer großen Gemeinschaft geworden. In kaum einer großen Stadt ist es nicht zu finden. Bücher die gemütlich in vielerlei Ecken warten, aufgeschnappt und gelesen zu werden. Ob man nun zufällig eines findet oder ob man auf die jagt geht, alles ist möglich.

Unter Bookcrossing.com kann man sich Anmelden und sieht welche Bücher gerade “frei gelassen” und wieder eingefangen wurden. Der Standort aller Bücher ist hier vermerkt und man trägt sein gefundenes Buch auch wieder ein.   

bc

Und wie sollte es auch anders sein, gibt es auch eine mehrere Facebookgruppen, unter anderem eine Deutschsprachige. Mit Bookcrossing bekommt ein Buch wieder mehr Persönlichkeit und man kann sich so direkt weltweit über die Inhalte auch austauschen.

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2 Kommentare zu Bibliothek war Gestern – Die Jagt auf Bücher

  1. Frau Antje sagt:

    Also ich bin hin und weg von dieser Idee und werde nun ein regelmäßiger Nutzer sein.
    Ich habe sowieso keinen Platz zu Hause, um Bücher zu horten und werde demnächst auch mal ein paar „freilassen“.

    • Scea sagt:

      @Frau Antje: Das war ursprünglich auch meine Idee – aber der Schuss geht in den meisten Fällen nach hinten los, weil man dann ja auch Bücher mit anderen Bookcrossern tauscht oder die sind so nett und legen noch eins in ihre Büchersendung dazu, oder man schließt sich einem Ring an, weil man das Buch lesen möchte, ohne es zu kaufen…
      Kurz: Am Ende hat man meist mehr Bücher zu Hause.

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