BKAE – Der homöopathische Anteil an Kritikfähigkeit

Leider Schluss

Eingeschnappt, angefressen, beleidigt, was auch immer, wenn man nie bemüht war sein Handeln zu rechtfertigen, kommt man mit solchen Reaktionen natürlich nicht klar und so hat sich die Seite des Bundes katholischer Ärzte entschieden nicht mehr über Homöopathie gegen Homosexualität aufzuklären.  Also…. soviel Inkompetenz muss sein.

ja es gibt hilfen

Man beachte das Sternchen über „Besucher” und man findet weiter unten auf der Seite weitere Links zum Thema. Unter anderem eben zum Begriff Homosexualität.

Folgendes schreibt man hier:

Wir wollen nicht schweigen …

Vor allem können und wollen wir nicht schweigen:
– zu den oft nicht zur Kenntnis genommenen Leiden dieser Menschen,
–  der möglichen Behandlungsoptionen und
–  zu den gesundheitlichen Gefahren und seelischen Schädigungen, die aus dieser Lebensweise drohen.

Keine Tabu-Zone

Als Ärzte und katholische Christen können und wollen wir:
–  uns nicht dieser Tabu-Zone, deser „No-Go-Area“ fern halten,
–  nicht den Zeitgeist als Maßschnur akzeptieren,
–  liebevoll, konret und konsequent unsere Meinung zu sagen,
–  von unseren Erkenntnissen zu berichten,“ ob gelegen oder ungelegen“;                                                            Quelle: BKAE.org

Die Akzeptanz und Toleranz von Homosexualität ist also Zeitgeist und eine “No-Go-Area”. Hier haut man aber mal richtig einen vom Stapel. Einen Klick und ein Blick in Wikipedia genügt um sich zu informieren, das schon in der Antike Homosexualität gelebt wurde. Eine “No-Go-Area” hat die Kirche erst daraus gemacht. 

erkrankung

Nun… Wissenschaft beobachtet die Umwelt und schließt daraus Resultate. Hierbei gibt es nichts zu verlieren. Religion hingegen hat das Resultat schon und passt nun die Umwelt hinein. Dabei hat man jedoch etwas zu verlieren und zwar sein Weltbild. Dabei kommt es dann oft zu Problemen, Begriffsproblemen. Sie suchen etwas das so sein soll, wie sie es verstehen, aber es darf nicht so heißen, weil sie es so nicht (mehr) nennen dürfen. Und warum dürfen sie es nicht? Weil es gegen hier geltendes Recht verstößt. In anderen Staaten, wo die Rechte Homosexueller nicht geschützt sind, ist man auch nicht so sensibel und gibt volle “Kante”. In Brasilien feuert man dann schon mal einen Pastor, wenn er sich für die Toleranz von Homosexuellen einsetzt. Aber deren Phobie geht noch weiter.

Die UNESCO will den Anteil der Homosexuellen bis zum Jahr 2030 auf 50 Prozent der Weltbevölkerung erhöhen, warnt der katholische Bischof von Córdoba, Demetrio Fernández.       quelle: queer.de

Und so gibt man sich hier freundlich, offen und herzlich, sich mit dem “Problem” welches nur Ihres ist, sich zu Engagieren und reicht die vermeintlich helfende Hand.

Zur Klarstellung

–  Als Christen und katholische Ärzte geht es uns um den Menschen und die Seele,
–  keinesfalls sollen Menschen mit homosexueller Ausrichtung diskriminiert oder belästigt werden,
–  kein „Outing“, keine Intoleranz,
–  wir bemühen uns um Informationen für Ärzte, Kirche, Christen, Bürger, Betroffene;
–  es geht uns auf dieser Website um die Nennung von hilfreichen Angeboten,

–  wir wollen nicht streiten,
–  wir nutzen unser Recht auf freie Meinungsäußerung und wollen dies freundlich und konstruktiv tun.

Nun ihr solltet aber streiten, vernünftig streiten, euch damit und mit Anderen öffentlich auseinandersetzen. Ihr solltet offen dafür sein, dass ihr im unrecht sein könntet. Denn wenn ihr noch nicht mal in der Lage seit für jeden Nachvollziehbar eure Sichtweisen darzulegen, ja selbst noch nicht mal definieren könnt, was ihr da eigentlich behandeln wollt und mit Sicherheit auch nicht wisst mit was ihr das tut, dann ist es im Ansatz eigentlich schon gescheitert. Hierbei stellt sich dann auch die Frage: Wie viel Arzt steckt noch in einem katholischen Mediziner?

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