4 Kommentare

  • AlterKnacker sagt:

    Guten Abend, ich würde gerne diesen Beitrag als „Gastbeitrag“ im FIWUS veröffentlichen …

  • Alex sagt:

    Danke wachtrommel.
    Danke Lars,
    für den Einblick in deine Tätigkeit.
    Jedoch entspricht dies leider nicht den gesamten Einblick, inwieweit Machtstrukturen und deren innewohnende Symptome/Verzerrungen/Irrungen/Wirrungen funktionieren.
    Es eröffnen hernach mehr Fragen als Antworten. Beispielsweise wie man mit der Frage der Souveränität Deutschlands umzugehen versteht.
    Also sind die Abgeordneten wie auch die Spitzenpolitiker doch nur Marioetten der Wirtschaft?
    Wie kann man den Bespitzelungen Herr werden?
    Wie kann es sein, dass lt. dem BVerfG gesetzten Maßstäbe bzgl. des Wahlgesetzes, selbiges in Bsusch und Bogen verworfen und den Gesetzgeber aufgefordert hat, jenes in eine verfassungsgemäße „Ordnung“ zu gießen, was bis heute nicht geschieht?

    Unterm Strich:
    Wir werden als Bürger/Abgeordnete nur in so weit „ernst“ genommen, solange man das System nicht kritisiert, konsumiert, arbeitet, ansonsten die Klappe hält, und froh darüber sein soll, dass die BRD doch shcön ist, es kein Hunger gibt, die Wirtschaft brummt, und alles ok ist , wie es ist.

    Will meinen, es herrschen ganz andee die man nicht wählt und die man wählt , haben nichts zu sagen, oder gar zu entscheiden, so Seehofer in einem Statement, das man durchaus als glaubhaft benennen darf. Des Weiteren verlautete Schäuble bei einem Treffen der Finanzminister, Deutschland sei nicht souverän, das lässt tief blicken in die Arbeit einer NGO-geführten Bundesgeschäfts(regierung)stelle.

    Also macht es Sinn wählen zu gehen, nach diesem Beitrag m.E. eher nicht!
    Und das man wenn man eine Stimme abgibt, auch ein Stück Verantwortung in die Urne kloppt, ist mir nun erst recht klar geworden.

    Demnach ist es ein Trugschluss, wenn man keine Stimme abgibt, dem die Stimme gibt, der den Machtproporz am Ende innehält: Mitnichten ist dem so, man stimmt das Wahlvolk mit dieser Kampagne ein, zur Wahl zu gehen, um dem System eine Legitimation zu erteilen (wie schon immer) – ansonsten: wenn der Stimmenanteil unter 50%/30% liegen würde, wäre dies ein Fall für das Bundesverfassungsgericht?/Neuwahlen?/Ende der Demokratur?

    Oder würde einfach das System demaskiert werden?!: Den Menschen hier „etwas“ präsentiert bekommen, dass sie um den Schlaf bringt, ihrer Illusionen beraubt, worin sie jahrzehnte-lang eingelullt – belogen/betrogen wurden – von „Mutti“ und „Vater“ und ihrer Helfershelfer gleichermaßen.

    Hinterfragen und nicht alles glauben, auch mein Statement kritisch analysieren!Mitdenken heißt auch mit-entscheiden!

    Gruss

    alex

    • borgdrone sagt:

      Hallo Alex

      eine sehr umfangreiche Antwort mit vielen offenen Fragen. Ja, immer kritisch bleiben ist richtig. Allerdings ist es kaum möglich ein Werk ohne persönlichen Duktus herzustellen. Allein das in diesem Falle ein SPD Kandidat begleitet wird, ist ja schon mal einseitig. Das kann man gern mit anderen Parteien auch mal durchspielen, das wäre bestimmt interessant.

      Skandalös sehe ich nun eben das Verhalten der Medien und der Entscheidungsträger dahinter, die solche Formate aus der Öffentlichkeit ziehen. Solch ein Verhalten kennen wir doch eigentlich nur von unseren vermeintlichen Gegnern, die ihr Staatsfernsehen färben wie es ihnen passt. Das es bei uns allein schon aus der Besetzung des Rundfunkrates eine ähnliche Einflussnahme gibt, scheint nicht immer durch. In diesem Fall dann wohl schon und das denke ich, ist bemerkenswert.

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