Kindergarten Rauschendorf – Elternbeirat versus Mittelalter

Nach einer Abstimmung des Königswinterer Jugendhilfeausschusses verliert die katholische Kirche die Trägerschaft des Kindergartens in Rauschendorf.  Letztendlich war der Auslöser eine Kündigung der Kindergartenleiterin Bernadette Knecht von Seiten der Kirche. Diese hatte sich von ihrem Mann getrennt und für einen neuen Lebenspartner entschieden.

Der Widerspruch, welcher schon im Artikel 3(3) und 4(2) des Grundgesetzes zu finden ist, ist an keiner Stelle kontraststärker zu finden, wie bei den Einrichtungen der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechtes. Tagtäglich liest man nun religiöser Diskriminierung am Arbeitsplatz.

Die Politik befasst sich gerade in diesen Tagen verstärkt mit dem Thema der Frauenquote und versucht dem Sinn und Begriff von Gleichstellung mehr Gewicht zu verleihen. Was nützt also nun diese ganze Diskussion darüber, wenn es einigen Gruppen in unserem Land erlaubt ist nach eigenem Ermessen diese allgemein geltenden Gesetze zu umgehen. Und wie groß kann der Widerspruch in einem Staat sein, wenn er dieses dann sogar noch weitgehend finanziell unterstützt.

Weil Bund, Land und Gemeinde mit den Trägerschaften von öffentlichen Einrichtungen eher eine finanzielle Win-Win Beziehung eingehen, ist es kaum möglich unter moralischen und ethischen Gesichtspunkten auch nur irgendetwas dahingehend aufzubrechen. So obliegt es wohl nur dem persönlichem Engagement der Eltern, wie in diesem Fall in Königswinter, hier überhaupt noch etwas Menschliches umzusetzen. Die Umstände werden viel klarer, wenn man die Zustände, die dort herrschen einmal genauer betrachtet.

Hierzu dieser Bürgerantrag des Elternbeirates an den Bürgermeister, welcher zur Abstimmung des Jugendhilfeausschusses überhaupt erst führte:

Der Schockwellenreiter – “er hat Jehova gesagt”

Jörg Kantel, der Betreiber des Blogs Schockwellenreiter, hat in einem Artikel die katholische Kirche als “Kinderficker-Sekte” bezeichnet. Dafür gab es nun von der Berliner Staatsanwaltschaft eine Anklage. Diese Bezieht sich auf den § 166 StGB, hier heißt es:

Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Mit diesem Paragraphen müssten eigentlich einige Blätter dicht machen, aber das ist eine andere Baustelle. Nicht nur das damit das Recht auf freie Meinungsäußerung gekreuzigt wird, die Frage ist, wo findet sich Ähnliches und wie wurde damit umgegangen.

Die Würde des Terroristen ist antastbar

Die Menschenrechte in den USA nehmen ihren Beginn am 04.Juli 1776 mit der Declaration of Independence, welche besagt dass alle Menschen gleich geschaffen sind und die selben unveräußerlichen Rechte auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück besitzen. Das Volk hat das Recht die Regierung abzusetzen, wenn diese nicht die Menschenrechte wahrt, das Volk muss die Regierung diesbezüglich kontrollieren.

Die UN Charta wurden am 26. Juni 1945 in San Francisco unterzeichnet und trat am 24. Oktober 1945 in Kraft.

Esoterik und Pseudowissenschaft schafft es in die Kinozeitung

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Ich bin Cineast noch und nöcher und gehe gerade mal eben wieder ins Kino, um eine leichte Unterhaltungspackung zu buchen. Wie üblich, kralle ich mir alles Lesbare und Informative und beginne damit, den Weg von der Kasse zum Foyer, mich mit dem Lesbaren zu informieren. Blätter, blätter, Bild, Bild, Bild… …nochmal Bild, Text, Werbung, Bild, blödes Bild, schönes Bild, Werbung, Bild, Text und Text.  

Ja nee jetzt. Was hat das denn mit Kino zu tun. Und wieso in einer solchen Zeitung? Ich schaue genauer hin und erkenne einen Film, der sehr klar zu dem gehört was ich bis dahin noch vermutete.