Ксенія Симонова – Das bekommt man nicht beim Bohlen

Ksenija Symonowa zeigte gestern Abend beim Eurovision Song Contest ihre Sandanimationen und unterstützte damit Mika Newton für die Ukraine.  

Ksenija Symonowa

Sie ist 26 Jahre und wurde 2009 beim ukrainischen „Supertalent” entdeckt.  Sie ist seit 2007 verheiratet mit dem Theaterregisseur und Redakteur Igor Paskar und hat mit ihm einen Sohn.

Seit 2006 ist Ksenija für die Zeitung “Crimean Riviera” als Künstlerin tätig. 2007 startete sie mit ihrem Mann ein zweisprachiges Magazin „Chocolate“, welches jedoch aufgrund der Finanzkrise 2008 seine Produktion einstellte.  Die Idee der Sandperformance kam von ihrem Mann, der ein neues Theaterprojekt damit erschaffen wollte.

Im ersten Moment lehnte Ksenija dies jedoch ab: „Ich erkannte sofort, dass dies sehr schwierig durchzuführen ist. Es war Sand – nicht Stifte oder Farben. Wie kann dieser als Zeichenmaterial verwendet werden? „Gleichzeitig wurde die finanzielle Situation angespannt, mit der Einstellung des Magazins und der daraus resultierenden finanzielle Situation im Hinblick auf das Baby. Symonowa erinnert sich: „Ich war schrecklich deprimiert. Ich hatte Probleme mit dem Stillen und mich selbst zu beruhigen. Igor sagte: „Entweder wir werden verrückt oder lasst uns etwas tun! Was ist mit dem Sand? “ Ich sagte, ‚Warum nicht?‘ “

Zunächst verwendet Ksenija Sand vom Strand, aber es war nicht passend genug für Sand-Animationen. Dann versuchten sie Flusssand, aber das hat ebenso schlecht funktioniert. Igor saß tagelang am Computer auf der Suche nach geeigneten Sand und fand ihn schließlich. Es gab eine Gruppe von Geologen, welche speziellen vulkanischen Sand verkaufen. Dieser war jedoch so teuer, das Igor alle seine Druckergeräte verkaufte, um 3 Kilogramm von diesem Sand zu bekommen.

Ksenija Symonowa begann in einem kleinen dunklen Raum Zeichnung mit Sand zu üben. Sie sagte, es war so schwierig, dass sie nach drei Tagen schon aufgeben wollte. Es war körperlich hart, weil sie für lange Stunden stehen musste. Ksenija übte drei Monate lang immer nachts. Am Tag war sie eine Mutter und tat was alle Mütter tun – Kochen, Putzen, Windeln wechseln, spielen mit ihrem Sohn und von 22.00 bis 04.00 Uhr war sie Sand Künstlerin.

 

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