Staatverschuldung und Steuerentlastung – Monopoly im Bundestag

So, nachdem Merkel (vermeintlich?) den Grünen den Wind aus den Segeln genommen hat nun noch flott das Versprechen der FDP einlösen. Ist ja schließlich bald Wahlkampf.

Eigentlich haben wir von allen zu viel, nur Geld haben wir immer zu wenig. Hinten und vorne wird gespart und viele soziale Einschnitte gemacht, hier und da mal was erhöht oder an Erhöhtem mitverdient und dann stellt man fest…. wir ham zu viel Geld. Naja, solange man Schulden nicht abbezahlt hat, hat man eigentlich gar kein Geld. Ist mathematisch als auch volkswirtschaftlich so und das erst recht wenn man nicht von den Schulden sondern von der Neuverschuldung spricht.

schuldenuhr bds

Also ich weiß ja nicht…. aber ich würde sagen, wir ham kein Geld.

Man möchte mit einer Steuersenkung den Mittelstandsbauch abflachen. Naja vielleicht sollten man eher den Wohlstandsbauch abspecken. Der Mittelstand wird auf den Schreck der letzten Jahre wohl eher das Geld sparen oder Anlegen als ihn in den Wirtschafts und Produktionskreislauf zu bringen. Sicherlich gönne ich ihnen das, aber ob es langfristig sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Man sollte es denen an den Kopf knallen, die es direkt in den Einkaufsladen gießen. Das sind Hartz 4 Empfänger, Aufstocker und Geringverdiener. Vielleicht helfen mal zwei drei Runden Monopoly im Bundestag, damit es auch der letzte kapiert. Also vor 32 Jahren konnten die Volksvertreter dort sogar noch rechnen.

 

Das ganze jetz mal mit der jetzigen Staatsverschuldung, natürlich in DM umgerechnet, wäre doch einmal interessant. Und dazu bitte auch die Empörung darüber, welche damals wenigstens noch authentischer verkauft wurde.

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